Hinter dem Pseudonym George Sand versteckt sich niemand geringeres als Amantine Aurore Lucile Dupin de Francueil, die Lebensgefährtin des berühmten Komponisten Frédéric Chopin. Zusammen verbrachten sie einen Winter auf unserer lieblings Insel Mallorca. Diesen harten Winter im Jahr 1838 beschreibt die aufmerksame Autorin in ihrem Buch ausführlich, wobei Mallorca und insbesondere die Bewohner der balearischen Insel nicht allzu gut weg kommen. Wie es dazu gekommen ist, und warum sich ein Besuch in Valdemossa lohnt erfahren Sie in diesem Artikel, bevor Sie dieses sehr empfehlenswerte Werk am Strand verschlingen.

George Sand beschließt im Jahr 1838 dem Pariser Großstadtrummel zu entfliehen und den Winter mit ihren beiden Kindern auf der spanischen Insel  zu verbringen. Auch ihr Lebensgefährte Chopin schließt sich ihr an. Ihr Buch soll eine Art Reisetagebuch über die Natur und die Menschen auf Mallorca werden. Doch die Umstände kommen anders als geplant. Chopin wird sehr krank und aus Angst vor Ansteckung werden sie aus dem gemieteten Haus geschmissen. Die Patchworkfamilie findet Unterschlupf im Kloster in Valdemossa, wo sie die Zeit abwarten, die erste Fähre zurück ans Festland nehmen zu können. Chopin wird während dieser Zeit von der Schwindsucht geplagt und trotzdem komponiert er die 24 Préludes op. 28 zu Ende. Die Zimmer sind heute noch im Kloster in Valdemosse zu besichtigen. George Sand beschreibt ihre Zeit auf Mallorca nicht zuletzt aufgrund der Anwesenheit Chopins als Qual. Doch die sagenumwogene Natur beeindruckte sie schon damals so wie uns noch heute.

Dieser Klassiker vesetzt Sie über 1000 Jahre zurück und lässt Sie die Insel nocheinmal mit ganz anderen Augen sehen. Um diese zu erkunden eignet sich einer der Sixt Mietwagen, der Sie auch auf die Spuren Chopins und Sand zum Kloster in Valdemossa bringt.